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Der Test

Laktolee Laktasetest
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Kann ich trotz meiner nicht betroffenen Eltern laktoseintolerant sein?

Ja, das ist möglich. Die Vererbung erfolgt nach den Mendelschen Regeln. Ein laktosetoleranter Mensch hat eine entsprechende Veränderung auf beiden Chromosomen Nummer 2 (homozygot positiv). Ein laktoseintoleranter Mensch kann entweder keine Veränderung (homozygot negativ) haben oder die Veränderung nur auf einem Chromosomen tragen (homozygot negativ). Da ein Kind jeweils ein Chromosom von Mutter und Vater erhält, ist es möglich, dass zwei heterozygot negative Menschen später ein homozygot positives Kind haben.


Können auch Säuglinge betroffen sein?

Ja, in Ausnahmefällen treten Symptome schon bei Säuglingen auf.


Können Testergebnisse im Labor vertauscht werden?

Nein, unser Labor ist nach der ISO-Norm 15189 zertifiziert und unterzieht sich permanenten internen und externen Qualitätssicherungsmaßnahmen. Es erfolgt eine lückenlose Probenverfolgung vom Eingang im Labor bis zur Befundübermittlung. Jede einzelne Station, die eine Probe im Labor passiert, wird dokumentiert. Die Dokumentation wird über 7 Jahre aufbewahrt.


Reicht es, wenn ich den Test nur einmal im Leben mache?

Der Test muss nur einmal im Leben gemacht werden. Das Ergebnis ist unveränderlich.


Ist die Unverträglichkeit vererbbar?

Es handelt sich nicht um eine Krankheit sondern um eine Veranlagung. Die Veranlagung wird vererbt.

Warum ist der Test 100% sicher?

Weil ein unveränderbares genetisches Merkmal überprüft wird, das in allen Körperzellen gleich ist.


Was genau ist primäre Laktoseintoleranz?

Primäre Laktoseintoleranz bedeutet die vererbte Veranlagung, Milchzucker nicht zu vertragen. Es wird mit zunehmendem Alter vom Körper nicht mehr genügend Laktase gebildet, um Laktose (Milchzucker) im Darm abbauen zu können. Die Laktose wird stattdessen vergärt und es kommt zu Gasbildung und Flüssigkeitseinstrom im Darm. Dies führt zu Beschwerden wie Durchfall, Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit bis hin zum Erbrechen.